Tipps gegen Müdigkeit

Mit veränderter Schlafumgebung gegen Müdigkeit
Wenn Sie über einen längeren Zeitraum mehrmals pro Woche schlecht schlafen und Sie vielleicht sogar merken, dass Ihre Konzentrations- und Leistungsfähigkeit oder auch Ihre Lebensqualität darunter leiden, dann ist es Zeit, dass Sie etwas ändern. Oft lässt sich schon mit kleinen Veränderungen in der Schlafumgebung gegen die Müdigkeit etwas tun. Wenn Sie nicht richtig schlafen, liegen Sie vielleicht auf der falschen Matratze. Häufig ist es auch eigentlich der Partner, der einen unruhig schlafen lässt – sei es, weil er sich im Schlaf bewegt, laut schnarcht oder undbedingt Musik zum Austehen hören muss. Ändern Sie nach und nach Ihre Schlafumgebung und stellen Sie fest, was in Ihrem speziellen Fall gegen Müdigkeit hilft.
Mit neuem Schlafrhythmus gegen Müdigkeit
Wenn Sie mit Veränderungen in der Schlafumgebung gegen Ihre Müdigkeit noch nicht angehen können, liegt die Ursache vielleicht in Ihrem Schlafrhythmus. Gehen Sie jeden Tag ein bisschen früher schlafen. Sobald sich Ihre Aufwachphase morgens nicht mehr über Stunden hinzieht, nähern Sie sich der für Sie passendsten Schlafenszeit an. Wieviel Schlaf braucht man, um nicht mehr müde zu sein? Diese Frage lässt sich nur individuell beantworten. Einige Menschen brauchen nur 5 Stunden Schlaf pro Nacht, andere wiederum bis zu 10 Stunden pro Nacht. Die meisten brauchen 7-8 Stunden Schlaf pro Nacht. Darüber hinaus gibt es alternative Schlafrhythmen, die gegen Müdigkeit helfen können, z.B. statt 5-10 Stunden zusammenhängenden Schlafs mehre Phasen Kurzschlaf (ca. 2. Stunden) über den Tag verteilt.
Mit ärztlicher Hilfe gegen Müdigkeit
Wenn man weder durch Veränderungen in der Schlafumgebung noch im Schlafrhythmus gegen Müdigkeit vorgehen kann, ist es an der Zeit, sich medizinische Hilfe zu suchen. Zum Beispiel in den folgenden Erkrankungen hat oftmals Müdigkeit Ursachen: Eisenmangel, Schilddrüsenfehlfunktion, Diabetes, Laktoseintoleranz und mehr. Fragen Sie Ihren Hausarzt nach einer möglichen organischen Ursache für Ihre Schlafstörungen. Dieser kann Sie auch an ein Schlaflabor vermitteln, wo Ihr Schlafverhalten genau unter die Lupe genommen wird. In einigen Fällen fühlen sich die Patienten so, als hätten Sie die ganze Nacht nicht geschlafen, doch die Auswertungen aus dem Labor zeigen eine völlig normale Schlafphase. In so einem Fall ist es „nur“ die Einstellung des Schlafenden, die sich ändern muss.
