Gewalt Schule

Gewalt Schule

Gewalt,Schule und der tägliche Stress

Lehrer haben kein einfaches Leben, wenn man von den vielen Ferientagen und Beamtenbezügen im Alter einmal absieht. Wenn man sich einmal anschaut, wie oft Lehrer sich selbst in einer Gewalt Schule wiederfinden, ist das echt erschreckend. Prügeleien auf dem Pausenhof, Taschengeld-Diebstahl und Hänseleien im Unterricht: Gewalt in Schulen kennt viele Gesichter. Lehrer sind in der Pflicht, bei Mobbing unter Jugendlichen oder Kindern dazwischen zu gehen. Das zählt unter Aufsichtspflicht. Da gilt das Auslachen für eine Falschantwort genauso vehement zu tadeln wie das Herumschubsen kleinerer bzw. schwächerer Schüler. Zwar kann das Mobbing durch Lehrer nicht zu 100 Prozent verhindert werden, doch hilft es ungemein, nicht in einer Gewalt Schule zu enden.


Wenn die Gewalt Schule macht…

Kinder neigen bereits in jungen Jahren dazu, sich ihren Platz in der sozialen Hierarchie zu suchen. Stehen sie einmal an der Spitze ihrer Clique, geben sie den Ton an – was ziemlich schnell zum dissen anderer Schulkameraden führen kann, die außerhalb der Schülergruppe stehen. Wenn ein Mobbingopfer Schule als Synonym für Angst und Gewalt defniert, ist das eine ziemlich schwerwiegende Situation. Gewalt und Schule dürften niemals in Zusammenhang stehen, doch zeigen viele aktuelle und vergangene Beispiele, dass sie oftmals in einem Atemzug genannt werden. Eine Mobbing-Schule oder auch Gewalt-Schule stellt ein schlechtes Beispiel dar, das sich gravierend auf das Schulumfeld sowie weitere Bildungseinrichtungen auswirken kann. Sie sollten in dem Sinne besonders hellhörig werden, wenn beim Elternabend der Satz fällt „Mein Kind wird gemobbt…


Wo beginnt eine Gewalt-Schule?

Stellt sich die Frage, ab welchem Grad eine Schule Gewalt als Gewalt, und eben nicht als spielerisches Kräftemessen sieht. Ist es heute nicht normal geworden, dass der Umgang miteinander schroffer und gefühlsloser von statten geht?! Hier das richtige Feingefühl zu besitzen und in den prekären Situationen richtig zu handeln, ist das A und O, um nicht zur Gewalt-Schule degradiert zu werden. Für jedes kleine Mobbing in der Schule Hilfe suchend zum Lehrer zu rennen, ist dabei aber ein genauso schlechter Weg, als zu lange abzuwarten und die Peinigungen über sich ergehen zu lassen. Gewalt schulisch zu lösen liegt in solchen Fällen auf einer Ebene mit der elterlichen Fürsorgeflicht.